Wie funktioniert ein Monitor? Was bedeuten Full HD, WQHD oder 4K? Was genau ist der Inputlag? In unserem großen Gaming-Monitor-Test erklĂ€ren wir Ihnen die wichtigsten Begriffe zu Monitoren. Außerdem haben wir in den Testtabellen unsere Testergebnisse zu jeder Menge Gaming-Monitore in Full HD, WQHD und Ultrawide auf einen Blick fĂŒr Sie zusammengestellt. Die 4K/UHD-Monitore finden Sie nun in einem separaten Artikel inklusive den 5 besten 4K-Monitoren, die wir Ihnen nĂ€her vorstellen.

Gaming-Monitor Test: Die besten Full-HD-Monitore ab 144 Hz

Gaming-Monitor: die große Kaufberatung

Worauf muss ich beim Monitor-Kauf achten?

Insbesondere das Spielen am PC bedarf einer sorgfĂ€ltigen Wahl beim Kauf des Monitors. Schließlich kann ein ungeeignetes Display nicht nur das allgemeine optische Spiele-Erlebnis trĂŒben, es kann im schlimmsten Fall sogar dazu fĂŒhren, dass man im Spiel schlichtweg schlechter abschneidet, als man mĂŒsste – etwa, weil der Monitor die Spielewelt nicht ruckelfrei oder in hoher Auflösung darstellen kann und man deshalb Gegner zu spĂ€t wahrnimmt. 

Wie bei nahezu allen PC-Komponenten gibt es auch unter Monitoren ausgewiesene Gaming-Modelle. Das heißt aber nicht, dass diese fĂŒr jeden PC-Gamer geeignet sind – oder dass es andere Monitore nicht sind. Je nach Spielegenre unterscheiden sich auch die AnsprĂŒche an das Display. 

Wer etwa schnelle Multiplayer-Shooter zockt, benötigt einen Monitor mit möglichst geringer Verzögerung zwischen Maus- und Cursorbewegung, also dem sogenannten Input Lag, sowie einer mindestens dreistelligen Bildfrequenz (Hz-Angaben). Wer hauptsĂ€chlich ruhigere Strategiespiele spielt, der kommt mit deutlich weniger aus. Welche Monitore momentan die besten Eigenschaften fĂŒr das Gaming vereinen, können Sie unserer Bestenliste entnehmen.

27-Zoll-Monitor: Unterschiedliche Auflösungen und Pixeldichte PC Games Hardware

Full HD, WQHD, UHD - Auflösungen und Pixeldichte (ppi)

Ob ein Monitor unter der Rubrik Full HD, WQHD, UHD oder Ultrawide lÀuft, hÀngt von seiner Auflösung, also der Menge an Pixel, aus denen das Bild zusammengesetzt ist, ab. Full HD hat dabei 1.920 x 1.080 Pixel, WQHD 2.560 x 1.440 Pixel und 4K/UHD-Monitore 3.840 x 2.160 Pixel. Ultrawide wiederum hat an die Breite des Bildschirms individuell angepasste Pixelmengen wie etwa 3.840 x 1.200 oder 3.440 x 1.440.

Die Pixeldichte, also wie viele Pixel je Zoll sich tummeln, wird in Pixel pro Zoll (englisch pixels per inch – ppi) angegeben. Je höher die Pixeldichte ist, desto besser ist das Bild. Entsprechend wird ein 24-Zoll-Monitor eine höhere Pixeldichte liefern, als ein 27-Zoller. Die nebenstehenden Beispiel-Bilder sind Makro-Aufnahmen, die vom Monitor abfotografiert wurden.

Die besten WQHD Gaming-Monitore - Testergebnisse

Input-Lag, Synchronisation, Tearing und Hz-Angaben – Wissenswertes rund um den Gaming-Bildschirm

Was bedeutet Input-Lag?

Technisch bedingt braucht ein Monitor einige Millisekunden, bis das Bild von der Grafikkarte auch an der Mattscheibe angezeigt wird. Diese Millisekunden sind der Input-Lag, also die an sich winzige zeitliche Verzögerung zwischen der Eingabe des Nutzers und der finalen sichtbaren Auswirkung im Spiel. Je schneller das Spiel, desto wichtiger ist es, dass diese Verzögerung möglichst gering ist. Ein Teil des Input-Lags ergibt sich aus der Reaktionszeit des Monitors. Das ist die Dauer, die ein Pixel fĂŒr einen Farbwechsel benötigt. Hierzu finden sich im Datenblatt des Bildschirms Angaben des Herstellers. Und weil sich geringe Werte in DatenblĂ€ttern besser machen, lesen wir hier nur von etwa 1 bis 5 ms.

Vorsicht! Das ist nur die niedrigste Reaktionszeit bei einem Wechsel von Hellgrau nach Dunkelgrau. Andere Farbwechsel haben andere, teils weitaus höhere Reaktionszeiten. Diese Datenblattangabe ist daher nur ein grobes Indiz fĂŒr die tatsĂ€chliche Reaktionszeit des Monitors.

Außerdem nĂŒtzt die beste Reaktionszeit nichts, wenn ein Monitor mit einer standardmĂ€ĂŸigen Bildwiederholrate von 60 Hz nur alle 16 ms ein anderes Bild liefert. Bei 144 Hz schaut er alle 7 ms nach, ob die Grafikkarte ein neues Bild berechnet hat – das kann einen deutlichen Unterschied in Bezug auf sogenannte Tearings (Bildrisse) und damit das gesamte Spiele-Erlebnis machen. In unseren Ranglisten finden Sie mittlerweile Modelle mit bis zu 240 Hz.

V-Sync: Synchronisation gegen Tearings

Die besten Kristalle nutzen nichts, wenn der Monitor Bilder zu langsam oder „zerrissen“ ausgibt. Verantwortlich fĂŒr das Timing der Ausgabe und Quell mancher Probleme ist die vertikale Synchronisation, kurz: V-Sync. Die Bildaktualisierung erfolgt hier zeilenweise von oben nach unten; ist der Elektronenstrahl unten angelangt, muss er oben wieder ansetzen, um das nĂ€chste Bild in der Phosphorschicht des Bildschirms zu erzeugen – die dafĂŒr notwendige Dauer nennt sich Vertical Blanking Interval, kurz VBLANK.

Der Bildaufbau bei LCDs funktioniert noch immer von links nach rechts und von oben nach unten. Ohne BerĂŒcksichtigung der Wartezeit aufs nĂ€chste Bild mittels vertikaler Synchronisation schiebt die Grafikkarte ungebremst Bilder zum AusgabegerĂ€t, die Bildinformation von zwei oder mehr Frames wird dann vom Monitor in einem einzigen Bildaufbauzyklus wiedergegeben – bei Bewegtbildern ist dies durch horizontal verlaufende Verschiebungen oder „Bildrisse“ sichtbar. Deswegen fĂ€llt das sogenannte Tearing vor allem bei SeitwĂ€rtsbewegungen des Blickfeldes stark auf.

MOmentaufnahme aus einem Spiel, welche eine deutliche Verschiebung des Bildes ab der Mitte zeigt - ein sogenanntes Tearing. Quelle: PC Games Hardware
Wenn die Bildfrequenz des Bildschirms nicht fĂŒr die Framerate des Spiels ausreicht, dann kann es zu einem sogenannten Tearing kommen.

Monitore mit einer festen Bildwiederholrate von 60 Hertz können zum Beispiel alle 16,67 Millisekunden ein neues Bild darstellen. NatĂŒrlich erreichen Grafikkarten aber auch Bildraten von weit ĂŒber 60 Frames pro Sekunde und berechnen dabei mehr Bilder als der Monitor gleichzeitig darstellen kann. Problematisch ist nicht bloß die Differenz zwischen maximaler Refreshrate und Framerate. Selbst bei einem theoretisch idealen VerhĂ€ltnis von 60 Fps zu 60 Hertz kann Tearing auftreten, solange eine Phasenverschiebung zwischen Grafikkarte und Display besteht. Deswegen genĂŒgt es auch nicht – wie immer wieder vermutet wird –, die Bildrate mittels Framelimiter zu begrenzen; denn echte SynchronizitĂ€t kann damit nicht erreicht werden. Der Bildriss wĂŒrde dadurch immer an derselben Stelle auftreten.

Um die Tearing-Problematik also zusammenzufassen: Die Grafikkarte arbeitet mit einer variablen Bildrate, Monitore ohne dynamischen Refresh hingegen mit einer festgelegten Bildrate. Genau hier setzt V-Sync an, indem die Bildrate der GPU mit der Bildwiederholrate des Monitors synchronisiert wird. Der Nachteil an V-Sync ist, dass sich wegen der Bildpufferung der Input-Lag erhöht.

Nvidia G-Sync und AMD Freesync

Die bisher bestmögliche Synchronisation von Grafikkarte und Monitor nennt sich Adaptive Sync. Mit dieser Technik werden Bildrisse ohne zusĂ€tzlichen Input-Lag eliminiert. Der Nachteil: Der Monitor muss die jeweilige Technik unterstĂŒtzen. Die beiden Techniken der derzeit marktfĂŒhrenden Grafikprozessoren-Hersteller Nvidia und AMD nennen sich G-Sync beziehungsweise Freesync. Adaptive Sync funktioniert quasi umgekehrt wie V-Sync: Hier wird die Bildwiederholrate des Monitors an die variierende Bildrate der GPU angepasst.

Was ist Freesync 2 HDR beziehungsweise G-Sync Ultimate?

AMD hat mittlerweile „Freesync 2 HDR“ und Nvidia „G-Sync Ultimate“ vorgestellt. Was wie ein Nachfolger des Standards der dynamischen Bildwiederholrate klingt, ist vielmehr eine ErgĂ€nzung der Technik um die HDR-Komponente. Diese hat man an die dynamische Bildwiederholrate gekoppelt, weil mit HDR das Display ein eigenes, zusĂ€tzliches Tonemapping vornimmt, was wiederum den Input-Lag erhöht. Neben der rissfreien Darstellung haben die beiden Techniken die Funktion, den HDR-bedingten Input-Lag zu reduzieren.

Was bringt ein Curved-Monitor?

Curved-Monitore verfĂŒgen ĂŒber einen leicht halbrund gebogenen Bildschirm. Auf diese Weise passt sich der Monitor dem menschlichen Sichtfeld etwas besser an als ein normaler flacher Bildschirm. Die Curved-Form fĂŒhrt dazu, dass unsere Augen Details, die sich am rechten und linken Rand des Bildes abspielen, besser wahrnehmen können. Besonders bei extra breiten Monitoren ist das durchaus von Vorteil – denn wer kennt das Problem nicht, dass wĂ€hrend des Spielens Gegner oder GegenstĂ€nde an den Ă€ußeren RĂ€ndern nicht oder spĂ€ter oder erst nach einer seitlichen Augenbewegung entdeckt werden. Insbesondere bei schnelleren Spielen, bei welchen es von Vorteil ist, wenn man feindliche Bewegungen von der Seite schnell wahrnimmt, kann ein Curved-Monitor das Spielen auf jeden Fall erleichtern.

Gaming-Monitor von Samsung mit einem leicht halbrund gebogenen Curved-Bildschirm Quelle: Samsung
Curved-Monitore sind an das menschliche Sichtfeld angepasst - dem Betrachter entgehen weniger Details, die sich am Rand des Bildes abspielen.

Die 10 besten Ultrawide-Monitore fĂŒr Gamer

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Wie funktioniert ein LCD-Monitor?

An nahezu jedem PC arbeitet heutzutage ein FlĂŒssigkristallbildschirm, auf Englisch Liquid Crystal Display (LCD). Zwischen der RĂŒckwand des Bildschirms und dem Rahmen sitzen neben der Elektronik das sogenannte FlĂŒssigkristallpanel und die Hintergrundbeleuchtung. 

Diese beiden Komponenten sorgen dafĂŒr, dass aus den Informationen, welche vom PC an den Bildschirm gesendet werden, letztlich sichtbare Bilder entstehen. Innerhalb des FlĂŒssigkristallpanels befinden sich einerseits die FlĂŒssigkristalle und andererseits die sogenannten Subpixel – jeder Pixel des Bildschirms besteht aus insgesamt drei Subpixeln in den drei Farben Rot, GrĂŒn und Blau. 

Je nach elektrischer Spannung drehen sich die FlĂŒssigkristalle so, dass mehr oder weniger Licht zu den Pixeln durchdringt. Wird so beispielsweise das Licht auf das blaue Subpixel blockiert, wĂ€hrend GrĂŒn und Rot beleuchtet bleiben, erscheint auf dem Bildschirm ein gelber Pixel. Durch die Drehung der FlĂŒssigkristalle und den dadurch gesteuerten Lichteinfall auf die Subpixel können letztlich sĂ€mtliche Farben gemischt werden.

Quelle: PC Games Hardware

Gibt es einen Unterschied zwischen LED- und LCD-Monitor?

Produktnamen und -beschreibungen erwecken oft den Eindruck, LED-Monitore seien eine Nachfolgetechnik zu LCD. Dem ist nicht so. LED-Monitore sind LCD-Bildschirme mit der neueren Hintergrundbeleuchtung. WĂ€hrend zur Ausleuchtung der Subpixel zuletzt maßgeblich sogenannte Kaltkathodenröhren verwendet wurden, kommen nun ausschließlich LEDs (Light-emitting Diode, Leucht-Diode) zum Einsatz. LEDs verbrauchen zum einen weniger Strom und sind zum anderen auch umweltfreundlicher; die Leuchtröhren enthielten hĂ€ufig Quecksilber.  

Gaming-Monitor: Schaubild zum Aufbau eines LCD-Bildschirms Quelle: PC Games Hardware

TN-, VA- und IPS-Panel – unterschiedliche Reaktionszeiten und BildqualitĂ€ten

  • TN-Panels (kurz fĂŒr Twisted Nemantic, die FlĂŒssigkristall-Drehzelle) sind nicht nur die gĂŒnstigsten Displays, sondern auch nach wie vor die mit der geringsten Reaktionszeit (Dauer, die ein Pixel fĂŒr einen Farbwechsel benötigt – insbesondere fĂŒr Gamer wichtig!). Deswegen ist TN nicht nur in Billigmodellen zu finden, sondern auch in hochfrequenten Gaming-Modellen. Die aktuell maximal möglichen 240 Hz gibt es etwa nur bei einem TN-Panel in Full-HD-Auflösung. FĂŒr reaktionsschnelles TN mĂŒssen aber Kompromisse in der BildqualitĂ€t eingegangen werden: Die FlĂŒssigkristalle eines Twisted-Nematic-Panels richten sich nicht optimal aus und verursachen dadurch ein diffuses Licht, was einen geringeren Kontrast zur Folge hat. Durch einen speziellen Film wird der Effekt reduziert. Sitzt der Anwender allerdings nicht direkt vor dem LCD, nimmt der Kontrast deutlich ab – man spricht dann von der BlickwinkelabhĂ€ngigkeit.
  • In IPS-Panels (In Plane Switching) werden die FlĂŒssigkristalle parallel angeordnet. Dies sorgt unter anderem fĂŒr eine höhere BlickwinkelstabilitĂ€t. Allerdings hat die IPS-Technik auch einen Nachteil: Die Panels sind dicker und benötigen eine stĂ€rkere Hintergrundbeleuchtung, was in einem höheren Stromverbrauch gegenĂŒber TN resultiert. Außerdem sind diese Panels teurer und haben langsamere Reaktionszeiten.
  • VA-Panels (Vertical Alignment) – egal ob MVA (Multi VA) oder PVA (Patterned VA) – arbeiten mit einer Unterteilung der einzelnen Zellen (Subpixel) in DomĂ€nen. Dies ermöglicht die Steuerung der Kipprichtung der einzelnen MolekĂŒle, dazu befinden sich winzige VorsprĂŒnge auf dem TrĂ€germaterial (Glasplatten). Die gesteuerte Ausrichtung der Kristalle sorgt fĂŒr einen niedrigen Schwarzwert und damit guten Kontrast sowie eine gute horizontale BlickwinkelstabilitĂ€t.
  • IPS- und VA-Displays sind in Sachen BildqualitĂ€t klar im Vorteil. Bei IPS gibt es kaum VerfĂ€lschungen, sodass die Panel-Technik schon oft auf den ersten (schrĂ€gen) Blick erkennbar ist. So schön die Farben auch dargestellt werden, die Reaktionszeiten sind bei IPS und VA stets höher. DafĂŒr liefern die Displays auch ein besseres (Stand-)Bild. Denn in Bewegungen neigen sie wegen der langsameren FlĂŒssigkristalle stĂ€rker zu Schlieren. Etwas Abhilfe bietet hier die Overdrive-Funktion, ĂŒber die fast jeder Monitor mittlerweile verfĂŒgt. Dadurch wird eine höhere Spannung an die Kristalle angelegt, damit sie sich zum Bildwechsel schneller drehen. Im Display-MenĂŒ oft schlicht als „Reaktionszeit“ bezeichnet, ist diese je nach Modell mehrstufig einstellbar. In der höchsten Stufe kann es aber wieder zu BildverfĂ€lschungen kommen, sodass ein mittleres Overdrive-Niveau oft der beste Kompromiss ist. Die beste Alternative fĂŒr die meisten Gamer dĂŒrfte ein Kompromiss aus BildqualitĂ€t und Reaktionszeit sein. Wer Online-Shooter nicht unbedingt auf Wettkampfniveau, mehr Single-Player oder genĂŒgsame Strategiespiele zockt, kann ruhig zum „schöneren“ statt zum „schnellen“ Monitor greifen.

SchÀdigt Arbeit am Monitor die Augen?

Licht hat einen entscheidenden Anteil an der körpereigenen Produktion von Melatonin. Das Hormon ist fĂŒr das menschliche Immunsystem extrem wichtig, da es den Schlaf-Wach-Zyklus des Körpers steuert. WĂ€hrend die AusschĂŒttung tagsĂŒber, unterstĂŒtzt vom natĂŒrlichen Tageslicht, natĂŒrlicherweise unterdrĂŒckt wird und dadurch LeistungsfĂ€higkeit und Konzentration begĂŒnstigt, ist sie nachts unverzichtbar fĂŒr einen erholsamen Schlaf. VerkĂŒrzte oder gestörte Schlafphasen sind typische Symptome einer Mangelerscheinung, wie sie zum Beispiel durch Schichtarbeit herbeigefĂŒhrt wird. Auch verlĂ€ngerte Spiele-Sessions, die sich bis tief in die Nacht ziehen, können einen solchen Effekt haben – jedenfalls dann, wenn sie zur Gewohnheit werden. 

Zum kĂŒnstlichen Umgebungslicht des Wohnraums kommt dann nĂ€mlich noch die ausgiebige Exposition durch den PC-Monitor. Mangelnde Erholung durch verminderte SchlafqualitĂ€t, eine erhöhte Belastung der Nieren und ein höherer Blutdruck sind potenzielle gesundheitliche Langzeitfolgen. Eine Sonderrolle kommt Licht mit einem hohen Blauanteil zu, insbesondere zwischen 400 und 450 Nanometern WellenlĂ€nge. Dieses wird auch von den W-LEDs erzeugt, welche moderne LCDs durchleuchten. 

Permanente SchĂ€digung durch Monitor-Licht ist ein umstrittener Forschungsgegenstand – zwar weisen wissenschaftliche Untersuchungen einen destruktiven Einfluss von blauem Licht auf die Zellen der Netzhaut nach (Photoretinitis), damit ist aber noch lĂ€ngst nicht schlĂŒssig geklĂ€rt, ob der Blaulichtanteil bei PC-Monitoren das menschliche Auge irreversibel schĂ€digt. Der Einfluss auf Biorhythmus und Melatonin-Spiegel ist aber unbestritten und trifft insbesondere auf blaues Licht zu. Deshalb warten mittlerweile viele Monitore mit einem Low-Blue-Light-Modus auf.

Quelle: PC Games Hardware

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