Sie wollen einen Gaming-PC kaufen und suchen ein Modell für ein Budget von rund 1.000 Euro? Wir haben für Sie den optimalen 1.000-Euro-Gaming-PC für diese Preisklasse zusammengestellt!  In diesem Fall haben wir die 1.000-Euro-Preisgrenze sogar um 100 Euro überschritten, da die Gaming-PC-Konfiguration dann in unseren Augen noch mehr Sinn ergibt und man sollte hier nicht an der falschen Stelle sparen. Nvidia hat zwar kürzlich die Geforce RTX 4080/4090 vorgestellt, doch bis RTX-4060-Karten auf den Markt kommen, kann es noch sehr lange dauern. Außerdem ist dann ungewiss, ob entsprechende Grafikkarte beim Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Geforce RTX 3060 in diesem PC mithalten können, denn der schwache Euro-Kurs treibt die UVP von neuen Produkten gerade ziemlich in die Höhe. Wer nicht gerne selbst schraubt und unsere Empfehlung zusammengebaut geliefert bekommen möchte, kann den PC bei unserem Partner Dubaro für 1.100 Euro inkl. Zusammenbau auch als Komplett-PC bestellen. Dank Konfigurator können Sie vor der Bestellung sogar Änderungen am PC vornehmen, falls Sie dies wünschen.

Bauteile im 1.000-Euro-Gaming-PC

Die Komponenten auf einen Blick:

  • Grafik: Geforce RTX 3060
  • CPU: Intel Core i5-12400F
  • Mainboard: MSI PRO B660-A DDR4
  • CPU-Kühler: be quiet! Pure Rock 2 Silver
  • SSD: Kingston NV1 500 GB
  • RAM: 16 GB DDR4-3200
  • Netzteil: be quiet! Pure Power 11 500W
  • Gehäuse: Kolink Stronghold

Darum wählen wir diese Komponenten:

Wir empfehlen bei einem Budget von etwa 1.000 Euro für einen Gaming-PC derzeit die Geforce RTX 3060. Gerade beim Speicher ist dieses Modell mit 12 GB hervorragend ausgestattet. Später mehr zur Spieleleistung.

Beim Prozessor ist in dieser Preisklasse nicht länger AMD, sondern Intel die erste Wahl. Ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Core i5-12400F (Sockel 1700). Übrigens gibt es auch den Core i5-12400 ohne das „F“ im Namen. Der einzige Unterschied ist, dass im Core i5-12400 noch die integrierte Grafikeinheit UHD Graphics 730 vorhanden ist. Den Aufpreis können Sie sich aber eigentlich sparen, sofern die Verfügbarkeit gegeben ist und ruhig zum Core i5-12400F greifen, wenn Sie sowieso eine Geforce RTX 3060 wie von uns empfohlen einbauen. Sollte die Grafikkarte mal defekt sein, kann ein Core i5-12400 mit integrierten Grafikeinheit als kurzfristiges Backup aber auch sinnvoll sein.

Was die Mainboard-Auswahl angeht, reicht in dieser Preisklasse ein Board mit dem Intel-Chipsatz B660. Hier sollten Sie einfach darauf achten, ob alle Anschlüsse vorhanden sind, die für Sie wichtig sind. Wir haben uns für das günstige MSI PRO B660-A DDR4 entschieden. 

Beim Thema CPU-Kühler reicht zum Beispiel ein be quiet! Pure Rock 2 Silver völlig aus, ein Scythe Mugen 5 wäre hier etwas überdimensioniert, zumal Sie diese CPU sowieso nicht übertakten können.

Eine SSD sollte auch in einem 1.000 Euro Gaming-PC auf keinen Fall fehlen. Teure SSDs wie die Samsung 970 Evo Plus bieten in der Praxis so gut wie nie einen Mehrwert, von daher reicht hier auch eine etwas langsamere SSD wie die Kingston NV1 völlig aus. 500 GB Speicherplatz sollten es dabei mindestens sein, damit neben Windows auch ein paar Programme und Spiele Platz finden. Sofern Sie noch etwas Budget übrighaben, kann es auch gerne gleich eine 1-TB-SSD sein. 

Was den Arbeitsspeicher angeht, sind 16 GB DDR4-3200 das empfohlene Minimum. In einigen Fällen profitieren Sie aber von 32 GB, wobei Sie gerade Arbeitsspeicher jederzeit problemlos nachrüsten können, denn das Mainboard hat sowieso vier Steckplätze für RAM-Module.

In unserem Test benötigt der Intel Core i5-12400 ohne Last nur 23 Watt und im Durchschnitt nur 67 Watt (gemessen in 14 Spielen, CPU only). Zum Vergleich: Ein aktueller Core i7-12700K kommt auf 106 Watt. Ein Netzteil wie das be quiet! Pure Power 11 500W ist also auf den ersten Blick schon fast etwas überdimensioniert, bietet dafür aber ausreichend Reserven, falls später doch mal mit einer schnelleren Grafikkartenachgerüstet werden sollte. 

Und in was für ein Gehäuse sollte man einen 1.000-Euro-Gaming-PC packen? Wir haben uns hier für das Kolink Stronghold mit Glasfenster entschieden. Die schlichte, aber dennoch edle Optik, verbunden mit einem Preis von gerade mal etwas über 50 Euro, machen dieses Gehäuse zu einem echten Geheimtipp.

Welche Spiele-Leistung bekommt man für 1.000 Euro?

Doch jetzt kommen wir zum entscheidenden Punkt: Welche Spieleleistung kann man von einem 1.000-Euro-PC erwarten? Das hardwarehungrige Cyberpunk 2077 schafft in unserem Benchmark bei 2.560 x 1440 Pixel in der Voreinstellung Raytracing Ultra im Durchschnitt über 40 Fps. Diesen Wert finden wir für einen 1.000-Euro-PC mit den höchsten Einstellungen beachtlich. Bei Assassin’s Creed Valhalla sieht es in WQHD im integrierten Benchmark-Test ähnlich aus, hier haben wir im Durchschnitt 49 Fps. Zum Schluss gibt es für alle, die mit den PCGH-PCs unter www.pcgh-pc.de vergleichen möchten, noch den Wert für den 3D Mark Fire Strike Ultra – dieser liegt bei beachtlichen 5.230 Punkten.

Hier eine kleine Übersicht mit der Performance der RTX 3060 laut dem PCGH-Leistungsindex in WQHD:
– Anno 1800: 46 Fps
– Battlefield 5: 54 Fps
– Call of Duty Black Ops Cold War: 63 Fps
– Cyberpunk 2077: 40 Fps
– Doom: Doom Eternal Ancient Gods 1: 128 Fps
– F1 2020: 85 Fps
– Red Dead Redemption 2: 29 Fps
– The Witcher 3: 51 Fps

1.000-Euro-Gaming-PC in Einzelteilen oder als Komplett-PC bei Dubaro für 1.100 Euro?

PCGH-Leser schrauben sich den Komplett-PC sicherlich gerne selbst zusammen. Denjenigen Usern empfehlen wir den PCGH-Preisvergleich, der auf Geizhals basiert, um nach den günstigsten Händlern zu suchen. Wer den PC gerne als Komplett-PC bestellen möchte, kann diesen bei Dubaro in zusammengebautem Zustand mit Garantie für 1.100 Euro bestellen. Die Konfiguration bei Dubaro kann dank Konfigurator vor der Bestellung noch den eigenen Wünschen angepasst werden. Sie können bei Dubaro auch alles als Bausatz bestellen und sparen auf diese Weise rund 30 Euro.

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